Nach Australien und dann an die Bauführerschule

Robin Hängärtner

Strassenbauer EFZ, Cellere AG

Die Lehre zum Strassenbauer hat Robin Hängärtner soeben abgeschlossen. Ausgelernt ist er aber nicht, denn der Strassenbau bietet ausgezeichnete Aufstiegschancen. In Kürze beginnt Robin mit der Ausbildung zum Bauführer.

Dass aus Robin einmal ein Strassenbauer wird, war alles andere als klar. «Ich wusste lange nicht genau, welchen Beruf ich erlernen will», erzählt er. In der Schule liebte er das technische Zeichnen und war gut in Geometrie und Mathematik. Nach einigen Schnupperlehren entschied er sich schliesslich, Bauzeichner zu werden.
 
Doch das Zeichnen wurde ihm rasch zu eintönig, erinnert er sich. «Vor meinem Büro war damals eine Strassenbaustelle. Diese faszinierte mich so sehr, dass ich mir wünschte, selber auf der Baustelle zu sein.»
 
Robin Hängärtner ist einer, der sich gerne bewegt. In seiner Freizeit treibt er Sport – unter anderem spielt er in einem 2.-Liga-Verein Fussball – oder klopft mit seinen Freunden einen Jass. Für den ehemaligen Sekundarschüler war darum schon bald klar: Er möchte gerne draussen arbeiten.
 
Darum informierte er sich über den Beruf des Strassenbauers. «Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind im Strassenbau ausgezeichnet! Darum entschied ich mich für eine Zusatzlehre zum Strassenbauer.» Um Viertel vor sechs steigt Robin aus den Federn, um halb sieben beginnt er mit der Arbeit. Robin arbeitet gerne auf den Strassenbaustellen. Schnee oder Regen machen ihm nichts aus.
 
Das Schöne am Beruf ist für ihn, dass er sieht, was er geleistet hat. Robin macht am liebsten Kanalisationen und Abwasserschächte oder auch Randabschlüsse. «Beim Leitungsbau musst du den Kopf bei der Sache haben», erklärt Robin. Denn ist der Graben wieder zugeschüttet, muss alles einwandfrei funktionieren und das Wasser richtig abfliessen. Dafür garantiert der Strassenbauer. Strassenbau ist ein Mannschaftssport, das gefällt Robin an seiner Arbeit. Er hatte es während seiner Ausbildung immer mit «sehr guten Typen zu tun». Dass man auf der Baustelle offen sagt, was man denkt, daran musste sich Robin am Anfang seiner Lehre erst gewöhnen. Doch das ist lange her. Jetzt ist er gelernter Strassenbauer.
 
Nach der Rekrutenschule will er für drei Monate nach Australien und dort sein Englisch verbessern. Danach beginnt er schon bald mit der Weiterbildung zum Bauführer.